Leitlinien der FW-FWG 2026

Leitlinie 2026-2032

WÜRZBURG ZUKUNFTSFEST MACHEN – FÜR WÜRZBURG GEMEINSAM!

Liebe Würzburgerinnen und Würzburger,

Deutschland steckt in der Krise: Drei Jahre Rezession in Folge, Vertrauensverlust in die schwarz-rote Bundesregierung, fortgesetzte Multikrise von Energieversorgung über Wirtschaftsabschwung bis zur geopolitischen Unsicherheit.

In dieser Lage wird eines deutlich: Verlässliche, sachbezogene Kommunalpolitik ist wichtiger denn je.

Würzburg geht es – noch – gut. Wir haben eine geringe Arbeitslosenquote, eine international anerkannte Universität, ein reiches kulturelles Leben. Doch die Zeichen der Zeit sind eindeutig:

Die Innenstadt kämpft mit dem Strukturwandel, erste Leerstände tun sich auf. Der Klimawandel trifft unsere Kessellage mit voller Wucht. Wohnraum wird immer knapper und teurer. Die Kosten der Theatersanierung laufen aus dem Ruder. Straßen wie auch Schulen sind marode, junge Familien finden keine Kita-Plätze. Straßenbahnlinie 6 und die dringend benötigte Multifunktionsarena werden seit Jahren diskutiert statt gebaut. Während andere Städte längst digitale Verwaltungsservices bieten, kämpfen unsere Bürgerinnen und Bürger mit Bürokratie und Wartezeiten.

Wir müssen jetzt die Weichen stellen, damit Würzburg auch morgen gut dasteht!

Die Freie Wählergemeinschaft Würzburg FW-FWG steht für einen klaren Weg:

✓ Pragmatisch statt ideologisch – Wir bieten Lösungen, die funktionieren

✓ Macher statt Bremser – Wir setzen um, was seit Jahren diskutiert wird
✓ Für Würzburg statt für Wahlkampftaktik – Was zählt, ist unsere Heimatstadt

Wir treten an gegen ideologische Politik, gegen Stillstand und gegen Bürokratie.
Wir treten an für Würzburg – für eine Stadt, die wirtschaftlich stark, kulturell vielfältig, sozial gerecht und klimaresilient in die Zukunft geht.

Lasst uns reden!

Wir sprechen die Dinge an und nennen die Probleme klar beim Namen. Wir beschönigen nichts. Wir reden miteinander. Wir suchen praktikable Lösungen um der Sache willen.

Würzburg verdient mehr. Für Würzburg gemeinsam!

LEBENDIGE INNENSTADT – TRANSFORMATION MIT AUGENMASS

Das Herz unserer Stadt braucht neue Impulse.

Der Strukturwandel im Einzelhandel ist Realität. Online-Shopping und veränderte Konsumgewohnheiten haben Spuren hinterlassen. Leerstände nehmen zu, Passantenfrequenzen sinken. Aber: Würzburg hat, was andere Städte nicht haben – einzigartige historische Substanz, UNESCO-Weltkulturerbe, eine lebendige Gastronomie- und Kulturszene.

Unsere Strategie: Transformation statt Resignation.

Multifunktionale Nutzung fördern:
Die Innenstadt der Zukunft ist mehr als Shopping-Meile. Wir brauchen eine intelligente Mischung aus Einzelhandel, Gastronomie, Kultur, Wohnen, Arbeiten und Aufenthalt.

Leerstand bekämpfen:
Wir entwickeln gemeinsam mit Eigentümern, Investoren und Kreativen tragfähige Nutzungskonzepte. Pop-up-Stores, Co-Working-Spaces, Ateliers und Kulturräume beleben unsere Straßen.

Third Places schaffen:
Orte jenseits von Wohnung und Arbeitsplatz – Orte der Begegnung, des Verweilens. Öffentliche Plätze mit hoher Aufenthaltsqualität, kostenfreiem WLAN, Sitzgelegenheiten und Gastronomie.

Erreichbarkeit sichern:
Unsere Innenstadt muss für alle erreichbar sein – mit dem ÖPNV, dem Fahrrad, zu Fuß und mit dem Auto. Wir stehen für ein integrales Verkehrssystem ohne ideologische Verbote. Kurzzeitparkplätze für schnelle Besorgungen, gut ausgebaute Park+Ride-Angebote und leistungsfähiger ÖPNV gehören zusammen.

Lokale Wirtschaft stärken:
„Think global, buy local!“ Wir unterstützen inhabergeführte Geschäfte und lokale Gastronomen durch gezielte Marketingmaßnahmen, faire Standortbedingungen und Bürokratieabbau.

Würzburg macht Spaß – auch in der Innenstadt!

KLIMARESILIENTE STADT – COOLE CITY FÜR MENSCHEN UND WIRTSCHAFT

Der Klimawandel trifft Würzburgs Kessellage hart. Wir brauchen Anpassung – jetzt!

Die Sommer 2024 und 2025 haben gezeigt: Würzburg erhitzt sich dramatisch. Besonders vulnerable Gruppen – ältere Menschen, chronisch Kranke, Babys und Kleinkinder – leiden unter Extremhitze.

Die wirtschaftlichen Folgen sind verheerend: Allein im Juni 2025 blieben fast 100.000 Menschen wegen der Hitze weg. Umsatzverlust: über 10 Millionen Euro – in einem einzigen Monat.

Wir setzen auf mikroklimatische Verbesserungen statt auf ideologiegetriebene Weltrettung. Lokal wirksam. Sofort umsetzbar. Bezahlbar.

Sofortige Kühlung:

  • Sprühnebelanlagen in Haupteinkaufsstraßen und auf zentralen Plätzen
  • Trinkbrunnen und kostenfreie Wasser-Refill-Stationen flächendeckend
  • Großflächige Beschattung durch Sonnensegel, Markisen und Verschattungselemente

Nachhaltige Stadtgestaltung:

  • Entsiegelung von Flächen für natürliche Kühlung und bessere Versickerung
  • Fassadenbegrünung durch städtische Anreizsysteme und Förderung
  • Wasserspielplätze als Erholungsinseln für Familien
  • Stadtgrün statt Begleitgrün: Bäume, wo möglich – auf Plätzen, in Straßen, in Pflanztrögen

Schwammstadt-Prinzip:
Würzburg muss Starkregen aufnehmen und speichern können. Wasserdurchlässige Beläge, Retentionsflächen und intelligentes Regenwassermanagement.

Hitzeaktionspläne:
Kühle Rückzugsräume in öffentlichen Gebäuden oder Leerständen, aufsuchende Beratung für vulnerable Gruppen, digitale Warnsysteme.

Mit den 10 Millionen Euro, die uns allein in einem Hitzemonat entgehen, könnten wir 200 Trinkbrunnen installieren, Sprühnebelanlagen errichten und große Bereiche der Innenstadt begrünen.

Für ein lebenswertes Würzburg – mit Vernunft statt Ideologie!

MOBILITÄT FÜR ALLE – INTEGRALE VERKEHRSSYSTEME

Mobilität bedeutet Teilhabe, wirtschaftliche Entwicklung und Lebensqualität.

Wir treten ein für ein integrales Verkehrssystem, das unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse berücksichtigt, ausgleicht und entsprechend infrastrukturell ausstattet.

Straßenbahnlinie 6 – JETZT endlich umsetzen!

Das „Jahrhundert-Projekt“ Linie 6 zum Hubland wird seit Jahren diskutiert. 2027 verfällt das Planfeststellungsverfahren, wenn nicht endlich der erste Spatenstich erfolgt. Dann müsste von vorne begonnen werden – eine Verschwendung von Zeit, Geld und Vertrauen. Wir fordern: Baustart sofort! Keine weiteren Verzögerungen!

ÖPNV attraktiv machen:

  • Anpassung der Taktung an das Fahrgastaufkommen
  • Anbindung der Landkreisbuslinien an das Straßenbahnnetz
  • Park+Ride-Plätze an allen Straßenbahnendhaltestellen
  • Busvorrangspur für innerstädtische Linien
  • Günstige Seniorentickets für soziale Teilhabe

Radverkehr pragmatisch fördern:

  • Farblich abgesetzte Radachsen
  • Separate Radwege dort, wo sie möglich sind
  • Ausbau sicherer Fahrradabstellanlagen und E-Bike-Ladestationen

Autofahrer nicht vergessen:

Innenstadt, Einzelhandel, Dienstleister und Handwerker sind auf erreichbare Parkplätze angewiesen.

  • Oberflächenparken durch ausgewiesene Kurzzeitparkplätze
  • Digitale Leitsysteme in Echtzeit für freie Parkplätze
  • Online reservierbare Parkplätze verringern den Parksuchverkehr
  • 3.000 Stellplätze in bestehenden Parkhäusern (15-Minuten-Umkreis zur Innenstadt)

Neue Mobilitätsformen:
Car-Sharing, E-Scooter-Stationen und Mikromobilität ergänzen das Angebot.

Für Mobilität und Bewegung auf allen Ebenen – in Politik, Stadtplanung und Verwaltung!

MULTIFUNKTIONSARENA – ENDLICH BAUEN!

Seit Jahren reden wir. Jetzt ist es Zeit zu handeln: Die Multifunktionsarena kommt – mit uns!

Zwischen Frankfurt, Nürnberg und Stattgart klafft eine Lücke von über 250 Kilometern ohne Arena dieser Größenordnung. Internationale Konzerte, große Shows, Kongresse mit mehreren tausend Teilnehmern – all das findet derzeit nicht in Würzburg statt.

Das bedeutet: entgangene Wertschöpfung, verpasste Chancen und Imageverlust.

Wirtschaftliche Wertschöpfung:

  • bis 400.000 Besucher pro Jahr
  • über 25 Millionen Euro jährlicher Gesamtumsatz
  • 12+ Millionen Euro außerhalb der Arena für unsere lokale Wirtschaft
  • 70.000 bis 90.000 zusätzliche Übernachtungen – ein Segen für unsere Hotellerie
  • Für jeden Euro in der Arena werden 1,44 Euro zusätzlich in der Stadt ausgegeben

Standortfaktor:

Neue Zielgruppen für den Würzburg-Tourismus. Imagegewinn als moderne, kulturell attraktive Stadt. Weicher Standortfaktor für Unternehmen bei der Fachkräftegewinnung.

Veranstaltungsvielfalt:

Internationale Konzerte, große Kongresse, Entertainment, Comedy, Business-Galas, E-Sports-Events, Fitness First Würzburg Baskets in bundesligakonformer Spielstätte.

Optimale Anbindung:

fußläufig zum Hauptbahnhof, keine Flächenversiegelung am Stadtrand, vorhandene Infrastruktur nutzend. Arena-Tickets = VVM-Fahrscheine. 3.000 Stellplätze in bestehenden Parkhäusern.

Nachhaltig & klimaneutral:
klimaneutraler Betrieb mit Photovoltaik, Wärmerückgewinnung, begrüntem Dach.

Finanzierung: 85 Millionen Euro Projektkosten. Stadt Würzburg: 34,5 Millionen Euro (beschlossen). Rest: Private Mittel, Spenden, Förderprogramme. Verpachtung an professionellen Betreiber. Gemeinnützige Struktur (Zukunftsstiftung).

Schluss mit Diskussionen! Die Arena ist beschlossen – jetzt bauen!

BEZAHLBARES WOHNEN – FÜR FAMILIEN, STUDIERENDE UND SENIOREN

In Würzburg wird es immer schwieriger, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Das müssen wir ändern – pragmatisch und zügig.

Mieten steigen. Bauland wird knapp, junge Familien ziehen ins Umland. Studierende finden keine Zimmer. Senioren können sich ihre Wohnungen nicht mehr leisten.

Konversion und Nachverdichtung vor Neuversiegelung:

Würzburgs Kessellage begrenzt uns. Wir können nicht unbegrenzt in die Fläche wachsen. Deshalb priorisieren wir:

  • Umnutzung bestehender Gebäude (ehemalige Kasernenareale, Gewerbebrachen)
  • Nachverdichtung in bestehenden Quartieren statt Zersiedelung
  • Aufstockung von Bestandsgebäuden, wo statisch und städtebaulich sinnvoll

Sozialquote 30% beibehalten:

Würzburg hat bereits eine vorbildliche Sozialwohnungsquote von 30% bei Neubauprojekten über 25 Wohnungen. Das ist bundesweit führend und ausreichend. Wir halten an dieser Quote fest – sie sichert sozialen Wohnungsbau ohne private Investoren abzuschrecken.

Genossenschaftlichen Wohnungsbau stärken:

Genossenschaften bieten dauerhaft bezahlbaren Wohnraum. Wir unterstützen die seit Jahrzehnten tätigen Gesellschaften und fördern neue genossenschaftliche Projekte.

Schneller und günstiger bauen:

  • Serieller Wohnungsbau und modulare Grundrissstrukturen für kürzere Bauzeiten
  • Kostendämpfung durch intelligente Vergabeverfahren
  • Konzeptvergabe statt „best price“: Nicht immer der billigste Bieter, sondern der mit dem besten Gesamtkonzept
  • Bauanträge schneller bearbeiten: Bürokratieabbau in der Verwaltung, digitale Prozesse, ausreichend Personal

Grüne Infrastruktur mitdenken:

Dächer und Fassaden von staatlichen und kommunalen Hochbaumaßnahmen als Teil einer gelebten grünen Infrastruktur. Die öffentliche Hand hat Vorbildfunktion.

Wir sind „Zu Hause“ – statt aus dem Häuschen!

BILDUNG & BETREUUNG – INVESTITIONEN IN UNSERE ZUKUNFT

Bildung ist die Grundlage für individuelle Entwicklung und gesellschaftlichen Wohlstand. Würzburg als Bildungsstandort verdient beste Voraussetzungen.

Sanierungsstau abbauen:

Viele Würzburger Schulen sind baulich in bedenklichem Zustand. Marode Toiletten, sanierungsbedürftige Turnhallen, veraltete Fassaden – das ist nicht akzeptabel.

  • Mittelfristiger Abbau des Investitionsstaus mit ausreichenden Haushaltsmitteln
  • Priorität für Gesundheit und Sicherheit: Sanitäranlagen und Turnhallen zuerst
  • Energetische Sanierung für niedrigere Betriebskosten und besseres Raumklima

Digitale Ausstattung:

Digitalisierung ist kein Luxus, sondern Voraussetzung für zeitgemäßes Lernen.

  • Jeder Schüler ein Tablet 
  • Glasfaser an jeder Schule für schnelles Internet
  • Digitale Lernplattformen und moderne Unterrichtssoftware
  • Fortbildung für Lehrkräfte in digitaler Didaktik

Duales Bildungssystem stärken:

Würzburg braucht nicht nur Akademiker, sondern auch hervorragend ausgebildete Fachkräfte.

  • Verstärkte Kooperation mit IHK und Handwerkskammer
  • Praktika bei regionalen Unternehmen, Schnupper-Wochen, Patenschaften
  • Digitale Info-Börse für Arbeits- und Ausbildungsangebote

Ganztagsbetreuungsanspruch umsetzen:

Ab 2026 haben Eltern einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder. Würzburg muss vorbereitet sein: Ausreichend Betreuungsplätze, qualifiziertes Personal, flexible Betreuungsmodelle.

Kinderbetreuung:

Von der Krippe bis zum Kindergarten – jedes Kind muss gleich viel wert sein. Wir fordern bezahlbare Betreuung und ausreichend Plätze für alle.

Hochschulstandort fördern:

Würzburg lebt von seiner Universität und der THWS. Wir unterstützen die notwendigen infrastrukturellen Erfordernisse und schaffen Rahmenbedingungen für Studierende.

Für das Leben lernen wir – für Würzburg leben wir!

WIRTSCHAFTSSTANDORT WÜRZBURG

Zukunftssicherung geschieht durch zielgerichtetes Handeln. Dafür müssen wir jetzt die Voraussetzungen schaffen.

Würzburgs Wirtschaft ist das Rückgrat unseres Wohlstands.

Als Beamten-, Behörden- und Universitätsstadt weist Würzburg traditionell eine niedrige Arbeitslosenquote auf. Doch die dreijährige Rezession, globale Unsicherheiten und struktureller Wandel fordern ihren Tribut.

Mittelstand und Familienbetriebe fördern:

Wir sehen uns als natürlicher Partner inhabergeführter Unternehmen. „Think global, buy local!“ – wir stärken lokale Wirtschaftskreisläufe und regionale Wertschöpfung.

Bürokratieabbau:

Bürokratie hemmt Unternehmen, lange Genehmigungsverfahren kosten Zeit und Geld. Daher: Schnellere Bearbeitung von Bauanträgen, digitale Prozesse in der Verwaltung, Ansprechpartner statt Amtsweg

Fachkräftemangel bekämpfen:

Wohnraumoffensive für Fachkräfte und ihre Familien, Kinderbetreuung gewährleisten als Standortvorteil, Kooperation mit Unternehmen bei Gewinnung und Integration von Fachkräften

Infrastruktur ausbauen:

Glasfaser flächendeckend für digitale Geschäftsmodelle ausbauen, ÖPNV-Anbindung von Gewerbegebieten verbessern, Erreichbarkeit der Innenstadt für alle Verkehrsmittel sichern

Start-Ups fördern:

Beratung und Vernetzung, Unterstützung bei der Akquisition von Fördermitteln von Bund und Freistaat, Schaffung von Co-Working-Spaces und bezahlbaren Gewerbeflächen.

Tourismus und Kongresswesen:

Ein kraftvoller Wirtschaftsfaktor mit Potenzial. Wir fördern nachhaltige Infrastruktur und enge Zusammenarbeit mit Hotellerie, Gastronomie, Museen und Weinwirtschaft.

Leerstand als Chance:

Wir entwickeln Nachnutzungskonzepte – in Kooperation mit Eigentümern, Investoren und Kreativen.

Zukunft sichern! Starker Wirtschaftsstandort Würzburg!

KULTUR & NACHTLEBEN – VIELFALT FÖRDERN, FREIRÄUME SCHAFFEN

Würzburg ist Kulturstadt – vom UNESCO-Weltkulturerbe bis zur lebendigen freien Szene.

Historische Baudenkmäler:

Die Residenz, die Festung Marienberg, zahlreiche Kirchen und Bürgerhäuser machen Würzburg zu einem architektonischen Juwel. Wir setzen uns ein für Erhalt und Pflege unseres baulichen Erbes, Zugänglichkeit für alle und Vermittlung der Geschichte an junge Generationen.

Hochkultur auf Weltklasse-Niveau:

Staatstheater Mainfranken, Mozartfest, Bach-Tage, Internationales Filmwochenende, Straßenmusik-Festival – Würzburg bietet Kultur von internationalem Rang.

Freie Kulturszene stärken:

Vom Kellertheater über experimentelle Bühnen bis zum Kulturspeicher – Würzburgs freie Szene ist vielfältig und innovativ. Wir fördern mittel- und langfristige Unterstützung, bezahlbare Räume für Kulturschaffende und Vernetzung zwischen Institutionen und freier Szene.

Nachtleben und Clubszene – Würzburg ist jung!
Mit über 35.000 jungen Menschen zwischen 18 und 30 Jahren ist Würzburg eine der jüngsten Städte Deutschlands. Nachtleben ist Wirtschaftsfaktor, Standortfaktor und Lebensqualität.

Bar- und Clubsterben stoppen:

  • Planungssicherheit für Betreiber
  • Lärmschutzkonzepte, die Anwohner schützen und Clubs ermöglichen
  • Zwischennutzungen leerstehender Gewerbeimmobilien für temporäre Kulturprojekte

Third Places für junge Menschen:

Nicht-kommerzielle Aufenthaltsorte, Jugendtreffpunkte, autonome Räume für Kreativität und Austausch. Wir unterstützen Bemühungen, in allen Stadtteilen solche Freiräume zu schaffen.

Erinnerungskultur:

Der 16. März 1945 – die nahezu vollständige Zerstörung Würzburgs – mahnt uns. Wir fördern die kritisch hinterfragende Auseinandersetzung mit unserer Geschichte.

Kulturelle Vielfalt bewahren, freie Kultur fördern!

SPORT & EHRENAMT – VEREINE STÄRKEN, INFRASTRUKTUR ERHALTEN

Das Ehrenamt ist das Fundament unserer Stadtgesellschaft. Ohne ehrenamtliches Engagement verfallen Sportstätten, sterben Vereine.

Würzburg hat eine stolze Tradition des Breiten- und Vereinssports. Tausende Bürgerinnen und Bürger engagieren sich unentgeltlich – als Trainer, Betreuer, Vorstände, Helfer. Wir sind uns dieses Schatzes bewusst und halten an verlässlicher Sportförderung fest.

Vereine unterstützen:

  • Verlässliche Zuschüsse statt jährlicher Unsicherheit
  • Unterstützung bei der Beantragung von Fördermitteln von Bund, Freistaat und Stiftungen
  • Entlastung von Bürokratie: Vereinfachte Antragsverfahren, digitale Services

Fitness First Würzburg Baskets – Bundesliga-Basketball:

Die Baskets sind eine Erfolgsgeschichte. Mit der Multifunktionsarena erhalten sie endlich eine bundesligakonforme Spielstätte. Wir stehen an der Seite unseres Bundesliga-Teams!

Würzburger Kickers – klares Bekenntnis zum Dallenberg:

Der Dallenberg ist der historisch gewachsene Standort für die Sport- und Spielstätte der Würzburger Kickers. Wir unterstützen den Verein bei seiner weiteren Entwicklung.

Schwimmbäder erhalten:

Nautiland, Sandermare, Wolfgang-Adami-Bad und die Schulschwimmbäder sind unverzichtbar für Schwimmausbildung, Gesundheit und Freizeitgestaltung. Wir tragen dazu bei, dass sie erhalten und attraktiv bleiben.

Vor-Ort-Entscheidungen:

Wir machen uns selbst ein Bild vor Ort, damit Entscheidungen realitätsnah getroffen werden.

Wir sind das Team – für Würzburgs Vereine!

GENERATIONENGERECHTIGKEIT – FAMILIEN, JUGEND, SENIOREN

Eine Stadt ist nur so stark wie ihr Zusammenhalt zwischen den Generationen.

Würzburg hat eine Vorreiterrolle im sozialen Gefüge. Jahrhundertelange Tradition klösterlicher und caritativer Fürsorge hat ein engmaschiges soziales Netz geschaffen. In Würzburg hilft man sich und redet miteinander.

Für Familien:

  • Verlässliche und bezahlbare Kinderbetreuung von der Krippe bis zum Kindergarten
  • Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab 2026 umsetzen: Ausreichend Plätze, qualifiziertes Personal
  • Bezahlbarer Wohnraum für junge Familien
  • Kinderspielplätze modernisieren und an neue Bedürfnisse anpassen

Für Jugendliche und junge Erwachsene:

  • Autonome Jugendtreffpunkte in allen Stadtteilen
  • Freiräume für selbstorganisierte Projekte und Initiativen
  • Third Places als nicht-kommerzielle Begegnungsorte
  • Nachtleben und Clubszene als Standortfaktor ernst nehmen

Für Senioren:

  • vergünstigte ÖPNV-Tarife für soziale Teilhabe
  • Ermäßigungen in städtischen und öffentlichen Einrichtungen
  • Wohnen im gewohnten Umfeld ermöglichen
  • Niederschwellige Angebote und inklusive Strukturen
  • Der Lebensabend darf nicht zum finanziellen Überlebenskampf werden

Für alle:

  • Beratungsstellen flexibel und bedarfsgerecht ausstatten
  • Gesprächsrunden mit Experten zu aktuellen Themen
  • Vor-Ort-Präsenz statt Verwaltungshandeln vom Schreibtisch

Wir leben menschliches Miteinander!

SICHERHEIT & SAUBERKEIT – PRAGMATISMUS STATT HYSTERIE

Sicherheit entsteht nicht durch Verbote, sondern durch Präsenz, und Prävention.

Würzburg ist eine sichere Stadt. Doch wie überall gibt es neuralgische Punkte – Hauptbahnhof, Ringpark, Barbarossaplatz, Wagnerplatz – an denen sich Bürgerinnen und Bürger unwohl fühlen.

Wir nehmen diese Sorgen ernst – ohne in Hysterie zu verfallen.

Präsenz zeigen:

  • Allparteiliches Konfliktmanagement im Nachtleben für sichtbare Ansprechpartner
  • Kommunale Ordnungskräfte besser ausstatten und schulen
  • Kooperation mit Polizei intensivieren

Prävention statt Repression:

  • Sozialarbeit an Brennpunkten
  • Aufsuchende Hilfe für Obdachlose, Suchtkranke, psychisch Erkrankte
  • Beratungsangebote niederschwellig und mehrsprachig

Sauberkeit – Visitenkarte unserer Stadt:

  • Regelmäßige Reinigung von Plätzen, Straßen und Grünanlagen
  • Müllvermeidung durch Aufklärung und ausreichend Abfallbehälter
  • Ausreichend öffentliche Toiletten an touristischen Brennpunkten
  • Wildpinkeln und Vermüllung konsequent ahnden – aber mit Augenmaß

Bahnhofsumfeld aufwerten:

Der Hauptbahnhof ist die erste Visitenkarte für Gäste, die mit der Bahn anreisen. Wir setzen uns ein für attraktive Gestaltung und bessere Beleuchtung.

Videoüberwachung – mit Augenmaß:

An hochfrequentierten öffentlichen Plätzen wie dem Hauptbahnhof oder dem Barbarossaplatz kann Videoüberwachung sinnvoll sein – unter strikter Beachtung des Datenschutzes und mit klaren Regeln.

Sichere und saubere Stadt – mit Vernunft und ohne Panikmache!

DIGITALE STADT – VERWALTUNG, SERVICES, INFRASTRUKTUR

Die Zukunft ist digital. Würzburg muss aufholen – in der Verwaltung, bei Bürgerservices und in der Infrastruktur.

Während andere Städte längst Online-Terminvereinbarungen und digitale Antragsverfahren anbieten, kämpfen Würzburger Bürgerinnen und Bürger mit Öffnungszeiten, Papierformularen und langen Wartezeiten. Das muss sich ändern – schnell und konsequent.

Digitale Verwaltung:

  • Online-Terminvereinbarung für alle Ämter
  • Digitale Antragsverfahren: Bauanträge, Gewerbeanmeldungen, An- und Ummeldungen online einreichen
  • Digitale Aktenführung statt Papierberge
  • Chat-Support für einfache Anfragen
  • Transparenz: Bearbeitungsstände online einsehbar

Bürgerservices digital:

  • Würzburg-App: Mängelmelder, Veranstaltungskalender, Verkehrsinfos, Parkplatzsuche
  • Digitale Bürgerbeteiligung: Online-Umfragen, digitale Bürgerversammlungen
  • Barrierefreie Websites für alle städtischen Angebote
  • Mehrsprachigkeit bei wichtigen Services

Infrastruktur:

  • Glasfaser flächendeckend – für Wohnen, Arbeiten und Bildung
  • Kostenfreies öffentliches WLAN in der Innenstadt flächendeckend
  • 5G-Ausbau unterstützen
  • Digitale Verkehrsleitsysteme optimieren

Smart City – aber mit Sinn:

Technologie muss Mehrwert schaffen: energiesparende intelligente Straßenbeleuchtung, Umweltsensoren für Luftqualität, Lärm, Temperatur, Open Data für Innovation.

Personal qualifizieren:

Fortbildungen für Verwaltungsmitarbeiter, IT-Fachkräfte gewinnen und halten, Change Management für kulturellen Wandel.

Datenschutz gewährleisten:

DSGVO-konforme Umsetzung, Transparenz über Datennutzung, Freiwilligkeit bei Nutzung digitaler Services.

Würzburg digital – bürgerfreundlich, effizient, zukunftsorientiert!

WÜRZBURG VERDIENT MEHR – FÜR WÜRZBURG GEMEINSAM!

Liebe Würzburgerinnen und Würzburger,

wir haben Ihnen unsere Vision für Würzburg vorgestellt. Eine Vision, die auf Pragmatismus statt Ideologie, auf Machen statt endlos Diskutieren, auf Zusammenhalt statt Spaltung setzt.

Würzburg steht vor entscheidenden Weichenstellungen:

→ Klimaresiliente Stadt mit Lebensqualität – oder Hitze zur Gefahrenzone?

→ Multifunktionsarena endlich bauen – oder weitere Jahre reden?

→ Bezahlbarer Wohnraum für Familien und Fachkräfte – oder Attraktivitätsverlust?

→ Schulen sanieren und digitalisieren – oder marode Gebäude?

→ Innenstadttransformation aktiv gestalten – oder Einzelhandelssterben zusehen?

Die Freie Wählergemeinschaft Würzburg FW-FWG hat klare Antworten:

✓ Pragmatische Lösungen statt ideologischer Grabenkämpfe

✓ Machen statt Reden – wir setzen um, was beschlossen ist

✓ Bürokratieabbau – schnellere Verfahren, digitale Verwaltung

✓ Generationengerechtigkeit – für Familien, Jugendliche und Senioren

✓ Wirtschaftliche Vernunft – starker Mittelstand, Fachkräftegewinnung

✓ Klimaanpassung vor Ort – mikroklimatische Verbesserungen, die sofort wirken

✓ Kulturelle Vielfalt – von Hochkultur bis Clubszene

✓ Mobilität für alle – ÖPNV, Rad, Fußgänger UND Auto

Wir beschönigen nichts. Wir nennen Probleme klar beim Namen. Wir reden miteinander, nicht übereinander. Wir suchen den Kompromiss um der Sache willen.

Das können wir nur mit Ihrem Vertrauen und Ihrer Stimme umsetzen!

Am 8.3.2026 haben Sie die Wahl:

Weitermachen wie bisher – oder neue Wege gehen.
Stillstand – oder Aufbruch.
Ideologie – oder Pragmatismus.

Würzburg verdient mehr.

Mehr Mut. Mehr Tatkraft. Mehr Zusammenhalt.

Für Würzburg gemeinsam!

Ihre Freie Wählergemeinschaft Würzburg FW-FWG

Sachlich. Ausgewogen. Fair.